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Huntetal-Borussen im Camp Nou

09.12.2016

Als im August feststand, das wir erneut in der Champions League spielen werden, da war auch klar, das wir in dieser Spielzeit endlich mal ein Auswärtsspiel unserer Borussia besuchen wollen. Als dann das Traumlos Barca kam, wurde schnell eine WhatsApp Gruppe gebildet und am folgenden Tag waren die Flüge gebucht und ein Hotel fix gemacht. Dann kam aber erneut das Problem mit den Karten auf, denn wie jeder weiß, sind die Borussen für ihre Reisefreudigkeit bekannt und somit blieb uns nur die Möglichkeit, die Tickets über ein leicht überteuertes Ticket Büro im Internet zu ordern.

Einige Monate später...

Am frühen Sonntag Morgen machten sich Christoph und Uwe allein auf den Weg nach Hamburg zum Flughafen, um die ersten 24 Stunden Barcelona zu zweit zu erkunden. Nach pünktlichem Start und Landung kamen wir dann gegen 14:30 bei unserm 4* Bunker an(Huntetal Borussen haben es halt gern gemütlich). Nach dem einchecken ging es erst einmal los, um eine Kleinigkeit zu essen und gleich um die Ecke, gab es nicht nur gutes Essen, sondern auch noch ein leckeres Franziskaner Hefeweizen, was wir gleich zweimal zu uns nehmen mussten. Nach ein paar gemütlichen Stunden in Barcelona City, ging es dann gegen Mitternacht ins Bett um ein wenig Kraft für die nächsten Tage zu sammeln.
 
Huntetal-Borussen in Barcelona
 
Am nächsten Morgen stand dann erst einmal ein 3 Kilometer langer Fußmarsch nach dem ausgiebigen Frühstück zum Stadion an, denn wir wollten unbedingt das Camp Nou vorab einmal besichtigen, was aufgrund des Spiels am Folgetag nur bedingt möglich war.
Nach der Besichtigung ging es dann wieder über kleine Umwege zurück zum Hotel um die restlichen Fanclub Mitglieder in Empfang zu nehmen. Gegen 14:30 Uhr waren Folkert, Gerd, Markus, Jannis, Thomas und Präsi Ralf am Hotel angekommen und die machten direkt einen durstigen Eindruck auf uns, sodas wir auch gleich mit ihnen in die Tapas Bar des Vortags gegangen sind, um uns dort ein wenig zu stärken. Im Abschluss ging es dann in die City um noch ein wenig Sightseeing zu machen und unsere Karten abzuholen. Das stellte sich allerdings als ein wenig schwierig da, denn der Spanier ist von Haus doch ein wenig gemütlich und wollte uns immer auf den Dienstag Vormittag vertrösten. Aber zum guten Schluss, gelang es Christoph dann doch noch, die Karten um 20:45 Uhr
zu bekommen. Mit der Sicherheit, nun alles zu haben, ließen wir den Abend nun in gemütlicher Runde bei dem ein oder anderen Kaltgetränk in verschiedenen Kneipen ausklingen.
 
Am nächsten morgen waren dann alle Pünktliche zwischen 08:30 und 09:15 Uhr pünktlich beim Frühstück(kleiner Insider Witz) um danach unser Sightseeingtour fortzusetzten. Gegenüber den schönen Yachten der Reichen,  nahmen wir dann gegen Mittag im Hafen von Barcelona ein schönes schattiges Plätzchen ein um wie sehr viele andere Borussen ein wenig Kraft für den bevorstehenden Fanmarsch vom Placa de Espanya  zum Stadion Camp Nou zu sammeln.
 
Der Fanmarsch war ein Erlebnis, über den man einen separaten Bericht schreiben könnte. Einfach nur sagenhaft. Leider haben die Sicherheitskräfte wohl die Teilnehmerzahl unterschätzt und haben versucht die Teilnehmer vom Fanmarsch am Ende durch einen 2 m breiten Gang zu führen, was nur aufgrund der Besonnenheit der Teilnehmer nicht zu einer Panik im Anschluss geführt hat. Über ein paar Umwege, gelangten wir dann ca. 1 Stunde vor Anpfiff auf unseren Plätzen die sich im Unterrang nur knapp 20 m vom Spielfeldrand befanden und eine herrliche Sicht auf das Spielfeld und dem gesamten Stadion boten. Wir nutzten die Zeit bis zum Spiel noch um noch unzählige Fotos und Videos zu machen, um sie direkt weiter nach Hause zu schicken. Das Stadion ist zwar schon sehr alt und auch baufällig, ist aber unglaublich imposant anzusehen.
Leider gibt es bei so einer Tour auch immer wieder Gruppen die negativ auffallen und auch diesmal war so.
 
Huntetal-Borussen im Camp Nou
 
Die so genannte Mannschaft, die mit ihrem “Anführer” A. Schubert vor Ort war, zeigte einen so blutleeren Auftritt über die gesamten 90 Minuten, als wäre sie vorher 3 Tage in Transsilvanien bei Familie Dracula gewesen und löste dadurch bei ca. 10.000 Gladbach Fans eine Schockstarre und fremdschämen aus und deshalb gibt auch keine weiteren Kommentare zu Bauer Hahn und seinen 10 Freunden von mir.
 
Nach dem Abpfiff ging es dann erst einmal fast wortlos Richtung Hotel um das Ganze erst einmal sacken zu lassen. Schräg gegenüber von unserem Hotel kehrten wir dann noch einmal ein, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.
Da uns der Kellner unsere Mischungen bei Bacardi Cola usw. nach dem Wunsch von jedem einzelnen zubereitete und das Ganze auch noch für einen sehr fairen Preis, war die gute Stimmung der Vortage auch schnell wieder da und es entwickelte sich schnell wieder eine lebhafte Diskussion, an der am Ende klar war, das die Mannschaft am Sonntag gegen Mainz einen Sieg einfahren muss.
 
Am Mittwoch ging es dann zwar etwas müde, aber eigentlich sehr zufrieden über die ganze Tour um 10:00 Richtung Flughafen nach Hause. Gegen ca. 20:00 Uhr waren dann alle Mitglieder bei ihren Familien und träumten ca. 2 Stunden später im eigenem Bett,  schon wieder von der nächsten Tour in Europa.
 
Einen großen Dank an die Organisatoren und Teilnehmer dieser Tour

 

Uwe W.

 

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